Der Bujagali Staudamm wird wenige Kilometer stromabwärts von zwei existierenden Dämmen am Nile gebaut.
Das Projekt könnte 250 Megawatt Strom produzieren. „Der Wasserstand des Vikoriasees ist jedoch durch die beiden existierenden Staudämme bereits stark gesunken“, erklärt Regine Richter von der Organisation Urgewalt. „Zudem wird der Vikoriasee als Folge des Klimawandel weiter sehr schrumpfen, so dass der Bujagalli Staudamm in seiner Betriebszeit wesentlich weniger Strom produzieren wird als geplant.
ワber 97 Prozent der Uganda Bevölkerung hat keinen Zugang zu Elektrizität.
Allerdings wird die Mehrheit der Bevölkerung sowieso nicht von dem Strom profitieren, da sie keinen Zugang zum Stromnetz hat“, sagte Klaus Schilder von der Entwicklungsorganisation
WEED.
Wenn die Anlage gebaut wird, werden zahlreiche Inseln überflutet werden. Vegetation und biologische Vielfalt werden verloren gehen, einschlie゚lich Krabben, Vögel und Bäume. Au゚erdem wird die Tourismus Industrie dramatisch betroffen sein, nach Angaben der IFC.
Menschen vor Ort sagen, es gibt keine Garantie dafür, dass sie Strom aus dem neuen Staudamm erhalten werden, zu einem erschwinglichen Preis.
Sie Natational Association of Professional Umweltschützern mit Sitz in Uganda, sagt, der der Strom vom Bujagalli Staudamm zu kostspielig wäre für die meisten Ugander.
Der Hydrologe Daniel Kull kritisierte, dass die Entscheidung für den Staudamm auf der Grundlage von Studien getroffen worden sei, die die Schäden am Viktoriasee durch die bereits existierenden Staudämme völlig ignorierten und sowohl dem Aufschrei aus Bevölkerung als auch den Folgen des Klimawandels keine Bedeutung zukommen lie゚en.“
Die Fertigstellung des Staudamms kann den Tod des Viktoriasees bedeuten, mit ernsten Folgen für die Millionen Menschen, die von ihm abhängen.
The Countdown of the Last Descent
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